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Die Lunge in der TCM: Atem, Verbindung und innere Weite

Die Lunge in der TCM: Atem, Verbindung und innere Weite

Die Lunge und ihre Rolle in der Organuhr & TCM - Shiyatsoo

Lungenzeit: 

3-5h: Ja zum Leben 

 

Lunge für mehr Raum

Die Handschrift der Lunge:

Element: Metall

Funktionskreis: Lunge/Dickdarm

Partner: Blase

Emotion: Trauer

 

Wo in deinem Leben wünschst du dir heute mehr Raum zum Atmen?

Die Lunge begleitet uns mit jedem Atemzug – vom ersten bis zum letzten. Sie erinnert uns daran, dass Leben aus einem ständigen Austausch besteht: aufnehmen und loslassen, Nähe zulassen und Grenzen setzen. Wer bewusst innehält, tief durchatmet und sich Zeit für frische Luft und neue Perspektiven nimmt, schenkt nicht nur der Lunge Raum, sondern oft auch sich selbst.

 

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Im Rhythmus der Organe

Das Leben beginnt mit dem ersten Atemzug und endet mit dem letzten. Die Lunge steht für das Ja zum Leben. Mit jedem Atemzug verbindet sie uns mit der Welt und schenkt uns Raum – im Körper ebenso wie im Geist.

Die frühen Morgenstunden sind ihre Zeit. Frische Luft, bewusstes Atmen und ein kurzer Spaziergang können helfen, den Tag wach und klar zu beginnen. Wer den Schritt aus dem Bett und manchmal auch aus der eigenen Komfortzone wagt, schenkt der Lunge genau das, was sie liebt: Weite, Bewegung und neue Luft.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden der Lunge auch die Haut, der Geruchssinn und der Instinkt zugeordnet. Die Haut bildet unsere äussere Grenze und schützt uns, während die Atmung den Raum nach innen öffnet. Beides erinnert daran, wie eng Verbindung und Abgrenzung miteinander verwoben sind.

Auch die Schultern spiegeln häufig den Zustand der Lunge wider. Sind sie angespannt oder hochgezogen, fällt oft auch das freie Atmen schwer.

Die Partnerin der Lunge ist die Blase. Gemeinsam bilden sie ein Gleichgewicht zwischen Aktivität und Ruhe. Ist die Lungenenergie geschwächt, übernimmt die Blase ihre Aufgabe und kann sich bemerkbar machen – beispielsweise indem sie uns in den frühen Morgenstunden aufwachen lässt.

Shiatsu schenkt der Atmung Raum. Sanfte Berührungen laden den Körper ein, loszulassen, tiefer zu atmen und wieder bei sich selbst anzukommen. Wo Enge war, darf Weite entstehen. Manchmal beginnt Veränderung mit einem einzigen bewussten Atemzug.

 

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