
Wenn das Leben zum Neuanfang zwingt
Haben Sie das auch schon an sich oder in Ihrem Umfeld beobachtet?
Die Verzweiflung ist so gross und die Perspektiven so gering, dass fast kein anderer Weg bleibt als die Resignation. Die verlorene Beziehung. Die verlorene Stelle. Der Beginn einer Krise.
Vor dem Zusammenbruch kann es eine Phase der Inakzeptanz geben. Wir versuchen mit aller Kraft festzuhalten, obwohl wir es tief im Innern eigentlich schon wissen, dass es kein Zurück mehr gibt und wir lernen müssen, loszulassen. Aber wieso ist Loslassen so schwierig? Die Gründe sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst.
Wir hoffen bis zuletzt, um unsere Identität zu schützen. Vielleicht haben wir uns über eine Beziehung, eine Rolle oder einen Lebensentwurf definiert. Etwas davon loszulassen kann sich anfühlen, als würden wir einen Teil von uns selbst verlieren. Aufgeben fühlt sich an nach Verlust an, nach Schwäche. Es nicht geschafft zu haben. Akzeptieren wir die anstehende, unausweichliche Veränderung, geben wir oft auch Stress & Widerstand auf. Plötzlich entwickelt sich für uns neuer Handlungsspielraum. Neue Perspektiven zeigen sich. Wir lernen etwas Neues, planen eine Reise oder nehmen den lange ersehnten Gesangskurs.
Wenn alles egal ist, ist alles möglich.
Wir leben wieder. Wir steigen aus der Asche – wie der Phönix. Wir erleben Neues, wir entfalten Potential, weil wir Wege betreten, die uns zuvor unmöglich erschienen oder die wir nie in Betracht gezogen hätten. Das Leben nimmt eine Wende, neue Chancen oder bereichernde Begegnungen entstehen.
Vielleicht liegt in manchen Zusammenbrüchen nicht das Ende.
Sondern die erste Begegnung mit dem eigenen Potenzial.
Reise ins Organuniversum
Die Niere
Manche Krisen führen uns zurück zu dem, was uns im Innersten trägt. Die Niere steht in der TCM für Urvertrauen und innere Kraft.


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